Ausflug nach Stolpen am 22. April 2017

Nichts kam dabei zu kurz: Kultur und Bildung, Naturgewalten mit Sonne, Sturm und Hagel, Begegnung mit Gesprächen, Speis und Trank, Umweltschutz durch voll ausgelastete Verkehrsmittel, viel Spaß …kurz: Es war ein voller Erfolg! Die Freizeitgruppe freut sich schon auf den nächsten Ausflug.

Streuobstwiesenaktion auf dem Permahof

Am 18.3. waren wir mit zwei geliehenen Bussen auf dem Permahof in Hohburkersdorf und haben Obstbäume gepflanzt. Wegen sehr schlechtem Wetter (Sturm, Regen –> Schlamm) mussten wir leider bald abbrechen.

Beide Busse blieben auf einer Wiese im Schlamm stecken und wurden von einem Fahrzeug mit Allradantrieb herausgezogen.

Im Zelt waren wir dann regensicher.

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Wir sind wieder mit dabei – am 8.4. zur Elbwiesenreinigung

Wir freuen uns auf alle, die mit Lust und Laune die Aktion unterstützen.

Treffpunkt: 9.00 Uhr am Heim in Pappritz oder in Niederpoyritz an der Schanze (gegen 9.30 Uhr).

Handschuhe und Abfallsäcke sind vorhanden.

Wenn möglich, bitte Arbeitsgeräte mitbringen: Rechen, Mistgabeln, Schaufeln, Schubkarren.

Das Hochwasser hat  viel Stroh und Heu angespült. Das soll gleich in einen Container gepackt werden.

Nach getaner Arbeit wird gefeiert:  wie jedes Jahr wird es eine vegetarische Suppe geben. Für Getränke ist gesorgt.

Wir bitte um kurze Rückmeldung, wer die Aktion mit unterstützen kann.

Danke und herzliche Grüße Angela Gierke

Freizeit@willkommen-im-hochland.de

Drachenbootrennen zum Elbhangfest – Wir sind wieder dabei

Wenn wir 2016 auch nicht die Schnellsten und Perfektesten waren, so hatten wir doch viel Spaß.

Der Herzenspreis der Zuschauer ging auf alle Fälle an uns!

Die Heimbewohner und wir – ihre Unterstützer – haben uns mal von einer anderen Seite kennen gelernt. Das war vielleicht das Schönste!

Also: Mitmachen ist alles und eröffnet neue Perspektiven!

Habt ein bisschen Mut und steigt mit ein in unser Boot!

Termin des Drachenbootrennens : 24. und 25. Juni am Blauen Wunder (Loschwitzer Seite)
Zwei Bedingungen: Schwimmen muss man können! Bereitschaft zu einem Training  am 10./11.06. muss vorhanden sein.
Ich freue mich auf alle Teilnehmer!

Bitte meldet Euch an: Freizeit@willkommen-im-hochland.de

Danke und liebe Grüße Angela Gierke

Mitgliederversammlung

„Die Gefahr des Populismus nicht unterschätzen“

Dresdens Oberbürgermeister, Dirk Hilbert, hatte sich viel Zeit genommen, um bei unserer diesjährigen Mitgliederversammlung die Arbeit von Verein und Initiative „Willkommen im Hochland“ kennenzulernen.  Er  lobte den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer. Je besser Flüchtlinge und Asylsuchende betreut würden, umso größere Fortschritte machten sie beim Erlernen der deutschen Sprache und bei der Integration.

Michael Bockting dankte als Vorsitzender des Vereins dem OB dafür, dass er Dresden unter anderem mit der Bus-Installation des syrischen Künstlers Manaf Halbouni  ein offeneres Gesicht gegeben habe.

Hilbert berichtete über die vielfältigen Reaktionen auf das Mahnmal  – etwa 170 Zuschriften ins Rathaus pro Tag! – bei denen Tonfall und Wortlaut zum Teil „erschreckend“ gewesen seien. Allerdings seien nur etwa 20 Prozent dieser Wortmeldungen aus Dresden gekommen, der überwiegende Teil aus dem gesamten Bundesgebiet.  Weil aber auf diese Weise Druck auf politische Entscheidungsträger ausgeübt und in der Öffentlichkeit Stimmung gemacht werden soll, warnte Hilbert davor, die „Gefahr des Populismus“  zu unterschätzen.

In Dresden soll es im Zuge der Bewerbung als Kulturhauptstadt 2025 zusätzliche Bürgerdialoge geben, in denen man sich über die Arbeit der Verwaltung informieren und seine Sorgen und Ängste vortragen kann, so beim „Offenen Rathaus“ im Juni. Der Neumarkt soll nach Hilberts Worten ein Ort der öffentlichen Diskussion werden, in dem sich auch künftig die Geister an Werken zeitgenössischer Kunst scheiden können.

Dialog braucht Respekt

Dass man unterschiedliche Standpunkte erörtern kann, ohne sich anzuschreien oder zu beleidigen, beweist seit gut zwei Jahren unsere Arbeitsgruppe „Dialog“. Sie hat zahlreiche Gespräche mit Pappritzer Bürgern geführt, vor allem mit solchen, die große Angst vor den neuen Mitmenschen aus dem Ausland hatten.  Manche sehen ihre Befürchtungen in der Wirklichkeit nicht bestätigt. Andere fühlen sich durch das Heim belastet. Und natürlich gibt es auch welche, die nach wie vor überhaupt keinen Dialog wollen.

Neue Anforderungen

Unsere Sprachgruppe  bietet seit zwei Jahren zuverlässig und mit erheblichem Zeitaufwand täglich sechs Stunden Deutschunterricht und praktische Hilfe vor allem für die neuen Heimbewohner an. Die Freizeitgruppe bietet mit einem umfangreichen Sport- und Ausflugsprogramm vielfältige Begegnungsmöglichkeiten. Für Sprachunterricht und Begegnungscafé ist die Alte Schule in Pappritz eine wichtige Anlaufstelle, auf die niemand verzichten möchte. Die Gruppe „Öffentlichkeitsarbeit“ pflegt diese Homepage und den Facebook-Auftritt von „Willkommen im Hochland“; außerdem informiert sie in der Reihe „Donnerstalk“: Kulturen der Welt“ über die Herkunftsländer unserer Heimbewohner.

Allerdings beschränkt sich die Betreuung längst nicht mehr nur auf Heimbewohner. Denn mit jeder Anerkennung eines Asylantrags sind unsere Helfer gefordert, Unterstützung bei Wohnungssuche und Umzug zu geben. Unsere Spendengruppe sucht mittlerweile hauptsächlich Mobiliar und andere Ausstattungsgegenstände für Wohnungseinrichtungen.  Ein geeignetes Fahrzeug für diese Transporte ist der Traum aller Umzugshelfer und Spendensammler.  Das würde uns erheblichen Organisationsaufwand ersparen.  Wer uns dabei helfen kann, ist höchst willkommen.

Syrienabend mit dem syrischen Grafikdesigner Wael Al Wareeth

Donnerstag, 9. Februar 2017, 18:00 Uhr

Ort: Initiative Christen für Europa e.V. (=ICE), Wachwitzer Höhenweg 10, 01328 Dresden

Unser Bild von Syrien ist aktuell geprägt von den Bildern des furchtbaren Bürgerkrieges. Wael Al Wareeth, der seit November 2015 im Pappritzer Übergangsheim lebt, möchte an diesem Abend die reiche und vielfältige syrische Kultur in den Mittelpunkt stellen mit Filmen, Musik und typischen Speisen. Im Zentrum steht Damaskus, eine der ältesten Städte der Welt. Damaskus war angeschlossen an die Seidenstraße, so dass sich in der Stadt seit der Antike und bis in das 20. Jahrhundert Religionen und Kulturen begegneten und befruchteten.

Seit rund zwanzig Jahren widmet sich Anke Scharrahs der Restaurierung von historischen Zimmern aus Syrien, vor allem aus Damaskus, wo sie arbeitete und forschte. Sie wird gemeinsam mit Wael Al Wareeth Kultur und Alltag, vor allem aber die Schönheit der Stadt Damaskus vorstellen.

Es ist ein offener Abend, zu dem alle herzlich eingeladen sind, die kommen wollen.

Christine Bücher

für den Vorstand