WIR | WE | NAHNU in der ehs

Bis Ende des Jahres ist die Ausstellung in den Räumen der Evangelischen Hochschule für Soziales zu sehen. Am 4. Oktober wurde sie im Rahmen der Paradiesnacht eröffnet. Zu sehen sind Arbeiten von Ahmad M. Kaddoura, Elena Pagel, Fares Garabet, Louai Darwich, Nazanin Zandi, Olga Guse, Saad Al Ashek, Samer Eid und Wael Al Wareeth.

Ausflug in die Sächsische Schweiz am 22. April 2018

Beim letzten Ausflug ging es am 22.04. an den Rand der Sächsischen Schweiz. Die PKW parkten wir in Porschendorf und stiegen von dort zum Breiten Stein (230m) empor. Dieses Mal waren wir etwas weniger (11), dafür hatte jeder Gelegenheit mit jedem ins Gespräch zu kommen. Immer wieder beliebt: das Picknick unterwegs. Fast jeder hatte etwas mitgebracht. Auch das Aprilwetter meinte es gut mit uns. Gegen 16.00 Uhr waren wir wieder zurück in Pappritz. Und wir hoffen, dass der eine oder andere entstandene Kontakt erhalten bleibt.

Bis zum nächsten Mal.

 

„Und die Vögel werden singen“ Konzert mit Aeham Ahmad

29. April 2018, 16:00 Uhr

Konzert und Lesung  mit Aeham Ahmad und Babette Kuschel aus dem Buch von Aeham Ahmad „Und die Vögel werden singen“

Maria am Wasser
Kirchgasse 6
01326 Dresden
Eintritt frei

Willkommen im Hochland lädt gemeinsam mit Katrin Meingast und dem Kultursalon  Alte Weinpresse Wachwitz zu einem Konzert mit dem palästinensisch-syrischen Pianisten Aeham Ahmad ein. Zu den Kooperationspartnern gehört auch die Initiative Gustavheim.

Das Konzert wird gefördert von der Landeshauptstadt Dresden.

International bekannt wurde Aeham Ahmad durch sein Klavierspiel inmitten der Trümmer des umkämpften Palästinenser Lagers Yarmouk bei Damaskus. Die Bilder und Videos des jungen Mannes, der umgeben von Schutt und Zerstörung musiziert, gingen tausendfach um die Welt. Jetzt kommt Aeham Ahmad Ende April 2018 nach Dresden.
Für seine Auftritte in den zerstörten Straßenzügen nutzt er ein Klavier, welches er unter Lebensgefahr auf einem Wasserwagen durch die zerbombten Straßen fährt. Um vor allem den Kindern und Jugendlichen Hoffnung zu geben, vertont er zuerst Texte seiner Freunde mit einfachen Akkorden und schwungvollen Refrains. Immer wieder spielt er aber auch Beethoven, Bach sowie Chopin, Jazz oder Mozart und eigene Lieder.
Vor dem Bürgerkrieg hat Aeham Ahmad in Damaskus und Homs Musik studiert und träumt von einer internationalen Karriere als klassischer Pianist. Sein Wunsch, sein Studium im Ausland zu vertiefen, erfüllt sich nicht. Als palästinensischer Flüchtling bekommt er anders als seine syrischen Kommilitonen, die zum Studium nach Frankreich oder Deutschland ziehen, keinen syrischen Pass. So bleibt er mit seiner Familie in Yarmouk und erlebt hier, wie der Ort von IS-Kämpfern besetzt wird.
Schließlich zünden IS-Dschihadisten, für die klassische Musik eine Sünde ist, bei einer Kontrolle vor seinen Augen sein Klavier an. Daraufhin entscheidet er sich zur Flucht. Wie hunderttausende Menschen schlägt er sich über Land zur türkischen Küste durch, von dort mit einem Schlauchboot auf eine kleine griechische Insel und weiter über die Balkanroute bis er schließlich im September 2015 in Deutschland ankommt. Er war gezwungen, seine Frau und seine beiden Söhne zurück zu lassen. Die Familie konnte inzwischen im Rahmen der Familienzusammenführung nachkommen.
Seine ersten Auftritte hatte Aeham Ahmad bereits im Oktober 2015 bei einem Konzert für Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer in München; seither folgten über 200 Konzerte. Mittlerweile tritt er in ganz Europa auf, Mitte April 2018 in Japan.
2015 zeichnet ihn die Johannes-Wasmuth-Gesellschaft in Bonn mit dem Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Armutsbekämpfung und Inklusion aus.

Informations- und Gesprächsabend “Drogengebrauch und Drogenmissbrauch bei Geflüchteten”

Termin

Dienstag, 08.05.2018, 18.00 bis 20.00 Uhr

Ort

Ortsamt Loschwitz, Grundstraße 3 (Körnerplatz; Linien 61 und 63)

Veranstalter

„Willkommen im Hochland e.V.“ in Kooperation mit Gesundheitsamt der Stadt
Dresden, Abt. Sozialpsychiatrischer Dienst, Jugend- und Drogenberatungsstelle

Referentinnen

Juliane Gießler-Korte, Maike Krause

Thematische Schwerpunkte

1. Soziokultureller Hintergrund
Warum nehmen Flüchtlinge Drogen?
Wie stark ist die Gewohnheit in Herkunftsländern Drogen zu konsumieren?

2. Kriminalstatistische Daten
Gibt es eine Dealerstruktur in Dresden und wenn ja, aus welchen Ländern
kommen Sie und was macht die Polizei dagegen?

3. Handlungsmöglichkeiten
Gibt es Möglichkeiten, den Zugang zu Drogen zu verhindern?
Welche Möglichkeiten haben die Sozialbetreuer, das Sozialamt, das
Gesundheitsamt, Ehrenamtliche Einfluss auf Drogenkonsum zu nehmen, ihn zu
benennen und einen Drogenentzug zu veranlassen?
Lassen sich Strukturen entwickeln, die den Drogenkonsum insbesondere für
junge Geflüchtete eindämmen können?

4. Aktueller Stand in Dresdner Suchtberatungsstellen
Sind die Suchtberatungsstellen auf Flüchtlinge eingestellt?

Die Veranstaltung richtet sich hauptsächlich an ehrenamtliche und hauptamtliche
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe, vorwiegend im Einzugsbereich
der Regionalzuständigkeit für Dresden-Nord. Der Eintritt ist frei.

gez. Prof. Dr. Herbert Effinger und Astrid Bodenstein für den Vorstand von „Willkommen
im Hochland“ e.V.

Es ist wieder soweit! Am 14. April „geht es an den Dreck“!

Die Elbwiesenreinigung ruft!

Gemeinsam mit Heimbewohnern wollen wir die Elbwiesen von angeschwemmtem Müll und Holz befreien.

Treffpunkt ist am Samstag, 14.04.18, 9.00 Uhr am Heim in Pappritz oder zwischen 9.00 und 9.30 Uhr direkt an der „Schanze“ in Niederpoyritz (Laubegaster Straße).
(Arbeitshandschuhe werden gestellt. Eigene Schaufeln, Rechen, Gabeln (mit Markierung) sind ggf. hilfreich.)

Nach getaner Arbeit laden wir zu Suppe und Gespräch am Feuer ein.

Gern können Sie noch Freunde und Bekannte mitbringen – besonders sind auch ehemalige Heimbewohner herzlich willkommen!
Wir freuen uns auf den gemeinsamen Vormittag und wünschen bis dahin eine schöne Zeit!.

Angela Gierke im Namen der Freizeitgruppe

Sonntagsausflug

Am 24. September war es wieder einmal soweit: wir unternahmen einen Sonntagsausflug – diesmal nicht in die Sächsische Schweiz sondern ins Nordwestlausitzer Bergland.

Wir trafen uns gegen 12.00 Uhr in Pappritz. Insgesamt ungefähr 20 Leute verteilten sich auf die PKW’s und fuhren zum Parkplatz an der Luchsenburg in der Nähe von Ohorn. Von dort „erklommen“ wir den Hochstein (449m).

Danach gab es kurz unterhalb des Gipfels das schon traditionelle Picknick. Der Regen des Vormittags hatte aufgehört – allerdings war die Fernsicht gleich Null.

Dafür gab es bei den vielen Gesprächen untereinander so manche Einsicht. Und das ist sicherlich auch ein wichtiger Aspekt einer solchen Veranstaltung. Bis zum nächsten Mal.

Einladung zum Hoffest am 2. November

Download Flyer

Zu einem unterhaltsamen und abwechslungsreichen Abend laden der Verein Willkommen im Hochland und das Hoftheater Weißig am 2. November in das Hoftheater ein.

In gemütlicher Atmosphäre bei Grillwurst, Sekt und orientalischen Spezialitäten können die Gäste ins Gespräch mit den Vereinsmitgliedern und Menschen aus aller Welt kommen. Dazwischen stattet das vorlaute Känguru dem Theaterdirektor Dirk Neumann einen kurzen Besuch ab.

Hoftheater Weißig

Hauptstr. 35
01328 Dresden

Beginn 17:30

Eintritt frei

Herzliche Einladung!

Am 17. Oktober wird die Ausstellung „WIR. WE. NAHNU“ im Bürgerfoyer des Sächsischen Landtages eröffnet. Die Schau wurde realisiert durch den Sächsischen Ausländerbeauftragten und dem Willkommen im Hochland e. V.

Ausstellung „WIR. WE. NAHNU.“

18.10.2017 bis 16.11.2017

Vernissage am 17. Oktober 2017

Ab 18. Oktober zeigt der Sächsische Landtag im Bürgerfoyer die Ausstellung „WIR. WE. NAHNU.“ Zu sehen sind über 120 Arbeiten von Künstlern aus Armenien, Irak, Iran, Libanon, Syrien, Peru und Russland. Die Kunstschaffenden kamen 2015 nach Sachsen oder leben bereits seit vielen Jahren in Deutschland.

Vertreten sind Künstler, die schon internationale Erfolge feierten ebenso wie Laienkünstler und Autodidakten. Neben klassischer Malerei ist auch digitale Kunst, Fotografie und Kunsthandwerk zu finden. Die Themen spannen sich von politischer Kunst und Arbeiten, die das Leid der Zivilbevölkerung in den aktuellen Kriegen in den Vordergrund rücken, hin zu Arbeiten, die jenseits von Tagespolitik die Schönheit der Farben preisen.

Die Ausstellung geht zurück auf das Ausstellungsprojekt „NAHNU. Auf der Flucht“, das vom 1. April bis 8. Mai 2016 in der Städtischen Galerie Dresden zu sehen war.

 Teilnehmende Künstler

  • Ahmad Al Ali (Syrien)
  • Ahmad M. Kaddoura (Libanon)
  • Babak Nayebi (Iran)
  • Elena Pagel (Russland)
  • Enas Arabi (Syrien)
  • Eva Harut (Armenien)
  • Fares Garabet (Syrien)
  • Hazem Arabi (Syrien)
  • Layali Alawad (Syrien)
  • Louai Darwich (Syrien)
  • Musafer Qassim (Irak)
  • Nazanin Zandi (Iran)
  • Olga Guse (Russland)
  • Pilar Bergner (Peru)
  • Raisan Hameed (Irak)
  • Saad Al Ashek (Syrien)
  • Samer Eid (Syrien)
  • Wael Al Wareeth (Syrien)

Öffnungszeiten und Adresse

Interessierte Besucher können die Ausstellung vom 18. Oktober bis zum 16. November 2017 besuchen. Das Bürgerfoyer ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

An Feiertagen bleibt die Ausstellung geschlossen.

Sächsischer Landtag
Bürgerfoyer (Eingang Neubau)
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden