Kino statt Kochabend! Cinelokal war zu Gast bei der AG Kochen

Jede Woche Donnerstagabend treffen sich Altlöbtauer, Neulöbtauer und Andere aus Dresden und Umgebung in den ausgebauten Kellerräumen der Adventgemeinde in der Poststraße, um gemeinsam zu kochen und zu essen.

Doch vergangenen Donnerstagabend, am 05.04.2018, wurden ausnahmsweise einmal nicht gemeinsam die Kochlöffel geschwungen. Stattdessen war das Projekt Cinelokal des Vereins Cinedivers e.V. mit dem Film „The Infidel“ (Deutscher Titel: „Alles koscher“) bei uns zu Gast.

„The Infidel“ ist eine britische Komödie mit viel schwarzem Humor aus dem Jahr 2010. Sie handelt von einem britischen Muslim, der eine Identitätskrise durchmacht, als er erfährt, dass er als Kind in einer jüdischen Familie geboren und dann adoptiert wurde (für alle Neugierigen, hier gibt’s den Trailer auf Englisch).

Begrüßung zum Kinoabend

 

Rund 40 Personen folgten unserer gemeinsamen Einladung in die Adventgemeinde. Gemeinsam verbrachten wir einen unterhaltsamen Abend, bei dem das Bauchmuskeltraining nicht zu kurz kam. Um Verständigungsschwierigkeiten vorzubeugen, wurde der Film auf Deutsch mit arabischen Untertiteln gezeigt.

 

 

Austausch nach dem Film The Infidel

Bei anschließendem Tee & Snacks führte der Inhalt des Films zu angeregtem Austausch zwischen allen Besucherinnen und Besuchern. Gemeinsam konnten wir erleben, dass Kino nicht nur Menschen verbindet, sondern auch zwischen verschiedenen Kulturen und Lebenswegen vermittelt. Cinelokal selbst vertritt deswegen auch den Anspruch, dass Kino Leben verändern kann.

Sowohl für Cinelokal als auch für Willkommen in Löbtau e.V. war es ein gelungener Abend und wir freuen uns auf eine hoffentlich baldige Fortsetzung!

Es ist wieder soweit! Am 14. April „geht es an den Dreck“!

Die Elbwiesenreinigung ruft!

Gemeinsam mit Heimbewohnern wollen wir die Elbwiesen von angeschwemmtem Müll und Holz befreien.

Treffpunkt ist am Samstag, 14.04.18, 9.00 Uhr am Heim in Pappritz oder zwischen 9.00 und 9.30 Uhr direkt an der „Schanze“ in Niederpoyritz (Laubegaster Straße).
(Arbeitshandschuhe werden gestellt. Eigene Schaufeln, Rechen, Gabeln (mit Markierung) sind ggf. hilfreich.)

Nach getaner Arbeit laden wir zu Suppe und Gespräch am Feuer ein.

Gern können Sie noch Freunde und Bekannte mitbringen – besonders sind auch ehemalige Heimbewohner herzlich willkommen!
Wir freuen uns auf den gemeinsamen Vormittag und wünschen bis dahin eine schöne Zeit!.

Angela Gierke im Namen der Freizeitgruppe

Sonntagsausflug

Am 24. September war es wieder einmal soweit: wir unternahmen einen Sonntagsausflug – diesmal nicht in die Sächsische Schweiz sondern ins Nordwestlausitzer Bergland.

Wir trafen uns gegen 12.00 Uhr in Pappritz. Insgesamt ungefähr 20 Leute verteilten sich auf die PKW’s und fuhren zum Parkplatz an der Luchsenburg in der Nähe von Ohorn. Von dort „erklommen“ wir den Hochstein (449m).

Danach gab es kurz unterhalb des Gipfels das schon traditionelle Picknick. Der Regen des Vormittags hatte aufgehört – allerdings war die Fernsicht gleich Null.

Dafür gab es bei den vielen Gesprächen untereinander so manche Einsicht. Und das ist sicherlich auch ein wichtiger Aspekt einer solchen Veranstaltung. Bis zum nächsten Mal.

Ausflug zum Wildgehege Moritzburg

Fam. Launer hat uns am 22.7.2017 ins Wildgehege nach Moritzburg eingeladen. Sie haben sich  im Vorfeld im Wildgehege umgeschaut und Absprachen gehalten.

Viiiiiiiiiel Dank dafür!!!!!!!!!!!!

Wir hatten alle eingeladen am Samstag 13.00 Uhr am Heim zu sein. Gespannt wie viele mitkommen würden, waren wir pünktlich und mit ausreichend Autos vor Ort. Vielen Dank an alle Fahrer.

Mit fünfzehn Minuten Verspätung ging es dann nach Moritzburg. Immerhin waren wir 23 Erwachsene und 3 Kinder.

Alle gespannt was uns erwartet. Der Himmel versprach auch nicht das allerbeste Wetter. Aber bei schönem Wetter kann ja jeder spazieren gehen.

Nachdem wir durch den Einlass waren, gingen wir in Richtung Wölfe ,leider öffneten sich dann doch die Wolken und unsere Gruppe zerstreute in alle Richtungen um trockene Plätzchen zu erhaschen. Nachdem wir den Regen abgewartet haben ,schauten wir uns noch einige Tiere an und Herr Launer konnte uns viel Interessantes erzählen. Bevor es wieder nach Hause ging, trafen wir uns in einem trockenen Raum und ließen uns die leckeren Speisen und Getränke schmecken.  Vielen Dank den fleißigen Bäckern!!

Es war wieder ein schöner Ausflug-bitte mehr davon.

Bis zum nächsten mal-Die Freizeitgruppe

Das Sprachcafé: Kontakte knüpfen in geselliger Atmosphäre

Es ist familiär in der Multifunktionseinrichtung „Platz Da“. Es stehen Tee, Gebäck und – jahreszeitlich konsequent – Kirschen auf dem flachen Tisch zwischen den Sofas. Die Gespräche sind vielseitig: Als ich ankomme geht es um den Jakobsweg, der ausgeschildert auch durch Sachsen antretbar ist.

Sprachcafe Dresden

Lockere Runde bei Tee und Kirschen im Sprachcafé

Mohammad, ein gerne lachender Syrer und Murat, noch etwas zurückhaltend, hören interessiert zu.

Mohammad kam vor 21 Monaten nach Deutschland. Momentan wartet er auf die Ergebnisse seines letzten Deutschkurses. Die Klausuren müssen erst nach Nürnberg geschickt, das kann mehrere Wochen dauern. Er möchte Medizintechnik studieren, in jedem Fall etwas, womit er einmal nach Syrien zurück gehen kann um seinem Land zu helfen.

Das Sprachcafé bietet Austausch und andere Hilfe

Und Mohammad wäre nicht der erste, der von Werner und Peter auf diesem Weg begleitet wird. „Letzes Jahr waren einige Äthiopier hier“, sagt Peter, der sichtlich Spaß am interkulturellen Austausch hat, „mitlerweile haben viele aber einen zu vollen Terminkalender“. Sie haben ihren Platz in der Altenpflege oder an der Universität gefunden.

Ausländische Gäste beim Sprachcafé

Werner, Peter, Murat und Mohammad (v.l.) beim Sprachcafé

Es sind diese kleinen Erfolgsgeschichten, die wahrscheinlich auch Werner bereits über zwei Jahre motivieren jeden Dienstag das Sprachcafé zu organisieren. „Wir hatten hier schon volles Haus, mit Geflüchteten, die Anschluss suchten, aber auch Studenten aus Thailand oder Frankreich,“ sagt er, „momentan ist es allerdings ruhig.“ Der letzte Feiertag nach Ramadhan überlagert noch die Gedanken vieler derer, die kommen könnten. Das wird sich wahrscheinlich im Sommer ändern.

Mismatch zwischen Angebot und Nachfrage

Aber ein zweites Problem, neben der Durstrecke durch den Ramadhan spricht Werner noch an: Viele die neu ankommen, wissen nicht, dass es dieses Angebot gibt. Obwohl die Nachfrage kaum zurückgegangen sein dürfte. Daher soll nach der Sommerpause eine kleine Werbeoffensive folgen. Für mehr Austausch. Und für noch mehr kleine und große Erfolgserlebnisse.

Vom 05.07. – 14.08. geht das Sprachcafé in die Sommerpause

Sowohl die AG Sprachcafé als auch die AG Öffentlichkeitsarbeit freuen sich über Zulauf:
Wer Interesse hat mitzuhelfen, mitzubewerben, am Ball zu bleiben oder einfach Spaß und Lust an Neuem hat ist herzlich eingeladen zum nächsten Treffen kommen:

Das nächste Sprachcafé findet am 04.07.2017 im Platz Da! in der Wernerstraße 21 statt.

Ausflug nach Stolpen am 22. April 2017

Nichts kam dabei zu kurz: Kultur und Bildung, Naturgewalten mit Sonne, Sturm und Hagel, Begegnung mit Gesprächen, Speis und Trank, Umweltschutz durch voll ausgelastete Verkehrsmittel, viel Spaß …kurz: Es war ein voller Erfolg! Die Freizeitgruppe freut sich schon auf den nächsten Ausflug.