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"Im Übrigen wurde von zwei Seiten erzählt, dass die "Kehr-Aktionen" als Zeichen…

"Im Übrigen wurde von zwei Seiten erzählt, dass die "Kehr-Aktionen" als Zeichen für ein buntes Dresden von vielen Asylsuchenden falsch verstanden wurde. Nicht wenige interpretierten es so, dass man sie aus der Stadt fegen wolle. Vor Ort hatte keine die Flüchtlinge informiert oder mit ins Boot geholt, so ein anwesender Helfer."

Dieses Missverständnis ist natürlich sehr bedauerlich, obwohl von uns nicht ganz nachvollziehbar. Die zwei stattgefundenen Demonstrationen haben sich eindeutig gegen den xenophoben Aufmarsch von Pegida gerichtet und wurden von Banda Comunale, Dresden Nazifrei und Dresden für alle auch so beworben. Die Aktionen wurden von sehr vielen Organisationen, Initiativen und Vereinen geteilt und verbreitet. Wir bitten dennoch um Nachsicht, daß die Veranstalter (acht Privatpersonen) diese Aufklärungsarbeit versäumt haben.

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Die Neustadt

Viele Menschen in Dresden wollen Flüchtlingen helfen. Alleine, sie wissen nicht wie. Die Stadt und die Koordinierungstellen scheinen derzeit überfordert, was unter anderem auch an Neustrukturierungen liegt. Daher gründen sich neben den offiziellen Anlaufstellen derzeit auch viele ehrenamtliche Projekte, die möglichst stadtteilbezogen koordiniert werden sollten. Ein Treffen von Neustädter Akteuren fand gestern im Stadtteilhaus statt. Dabei wurde klar, dass es zwar einerseits gerade in der Neustadt viele Hilfsbereite und viele Ideen gibt, diese aber nicht selten an den wichtigsten Bedürfnissen der Flüchtlinge vorbeigehen. Ein anwesender Sozialarbeiter kommentierte das deutlich: "Traumatisierte Menschen ohne Sprachkenntnisse fern der Heimat brauchen kein Willkommensfest oder gemeinsame Kochabende, sondern Vertrauen in ihre engsten Ansprechpartner, warme Klamotten, Menschen, die sie zum Arzt und zu Ämtern begleiten und vor allem Dolmetscher." Für die Sozialarbeiter ist es sehr schwer, diese Unterstützung zu finden, da derartige Hilfe nur ungenügend koordiniert wird. Es sei sehr gut, dass die anwesenden Vertreter (wie zB DSC, SC Borea, Stadteilhaus, Bürger Courage und viele nicht institutionell Engagierte) ihre Hilfe anbieten, aber weder Sport noch Kultur seien gerade die wichtigsten Bedürfnisse. Empfohlen wurde das Schaffen einer lokalen Koordinierungsstelle für alle ehrenamtlichen Helfer und ein gutes Kommunikationsnetzwerk, auf das die Sozialarbeiter zugreifen können. Sie sollten aber weiterhin die ersten Ansprechpartner vor Ort sein. Man solle nie vergessen, dass die Angst vor einer Ablehnung des Asylgesuchs unglaublich groß ist und es entsprechend schwer fällt, Vertrauen aufzubauen. Eine solche Stelle wollen die gestern versammelten Akteure nun ins Leben rufen. Im Übrigen wurde von zwei Seiten erzählt, dass die "Kehr-Aktionen" als Zeichen für ein buntes Dresden von vielen Asylsuchenden falsch verstanden wurde. Nicht wenige interpretierten es so, dass man sie aus der Stadt fegen wolle. Vor Ort hatte keine die Flüchtlinge informiert oder mit ins Boot geholt, so ein anwesender Helfer. Es gibt verdammt viel zu tun in Sachen Informationspolitik und zwar in beide Richtungen!

Podiumsdiskussion “Geflüchtete in Löbtau – eine Herausforderung?!”

Gespannt lauschten Publikum und Gäste Kassem T. S. Neben ihm auf dem Podium: Dr. Ingrid Blankenburg, Marko Schmidt, Dr. Petra Schickert, Christian Behr, Dr. Eva-Maria Stange und Martin Seidel

Lange und intensiv hatte der Arbeitskreis „Podiumsdiskussion“ des Netzwerks den Abend vorbereitet. Als es am 28. Januar 2015 endlich soweit war, staunten wir nicht schlecht, wie viele Interessierte die Podiumsdiskussion in der Löbtauer Hoffnungskirche anzog. Die etwa 350 Sitzplätze waren restlos gefüllt. Mit der Veranstaltung wollten wir für die Menschen in der Nachbarschaft des neuen „Übergangswohnheims“ auf der Tharandter Straße eine Gelegenheit schaffen, ihre Gedanken, Sorgen und Wünsche zum Ausdruck zu bringen…

Der komplette Bericht ist ab sofort online.

 

Hier noch Mal alle Infos zusammengefasst von der #DNN

Hier noch Mal alle Infos zusammengefasst von der #DNN


Container-Kunst gegen Populismus - Impro-Kulturfestival in Dresden
www.dnn-online.de
Dresden. Als Zeichen für ein weltoffenes Dresden in Zeiten von Pegida haben Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen der Stadt ein spontanes Kulturfestival auf die Beine gestellt. In sieben gelben Containern, wie sie auch als Notunterkünfte für Flüchtlinge Verwendung finden, veranstalten sie an zentra…

So! Es ging los! Kultur-Container #1 bis #6 wurden in der Dresdner Innenstadt er…

So! Es ging los! Kultur-Container #1 bis #6 wurden in der Dresdner Innenstadt eröffnet. Im Moment läuft Programm von Film über Ausstellung bis zu Konzert! Konzert? Ihr habt richtig gehört! Die Semperoper hat ihre Sängerin Rachel Willis-Sørensen geschickt. Weiteres aufregendes Kultur-Programm gibt es in den nächsten Tagen!

Geflüchtete lernen ihre NachbarInnen kennen – Willkommensfest des Netzwerks „Willkommen in Löbtau“

Pressemitteilung vom 12.02.2015

Mit einem Fest hat das Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ am Mittwoch die Bewohner der Asylunterkunft auf der Tharandter Straße begrüßt. Etwa 100 NachbarInnen, interessierte und engagierte BürgerInnen kamen am Abend bei einem Buffet und Musik mit ca. 30 Geflüchteten ins Gespräch. Sie lernten sich kennen, tauschten Telefonnummern aus und verabredeten sich für gemeinsame Aktivitäten.

Dicht gedrängt standen die neuen NachbarInnen im Jugendhaus T3 zusammen, das seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. Drinnen waren Gespräche auf Deutsch, Arabisch, Englisch, Kurdisch, Spanisch, Französisch, Niederländisch und Tigrinya zu hören. Auch viele Hände, Füße und Smartphones mit ÜbersetzungsApps kamen bei der Verständigung zum Einsatz – die Gespräche drehten sich um Hobbys, Berufe und gemeinsame Freizeitaktivitäten.

Drei Stunden lang nahmen Freiwillige vom Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ die Küche im T3 in Beschlag und stellten ein üppiges Buffet auf die Beine. Auch die Geflüchteten brachten typische Landesgerichte aus ihrer Heimat mit. Weiterer Programmpunkt des Fests war ein Konzert der Dresdner Band BaranButz. „Eine tolle Initiative!“ sagte der Vorsitzende vom Ausländerbeirat, Victor Vincze, der das Fest besuchte. „Das ist der Weg, den diese Stadt gehen muss.“

Das Netzwerk hatte Listen aufgehängt, auf denen die Asylsuchenden aufschreiben konnten, was ihnen im Heim fehlt oder was sie unternehmen wollen – die häufigsten Antworten waren Deutschunterricht, Beschäftigung, Fußball spielen und Internetzugang – denn den gibt es im Heim nicht. Auch der Bedarf an Fahrrädern ist groß, ein erstes Rad übergab ein Mitglied des Netzwerks am Rande des Fests an einen Geflüchteten. Der freute sich: „Immer Bahn fahren ist für mich zu teuer“, sagte der junge Mann aus Marokko.

Das Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ freute sich über das große Interesse am Fest. „Heute Abend haben viele neue und alte LöbtauerInnen Handynummern ausgetauscht“, sagte Frederik Kuschewski, ein Sprecher des Netzwerks. „Solche persönlichen Kontakte sind wichtig, damit die Geflüchteten sich in unserem Stadtteil zu Hause fühlen.“

Nächstes Treffen des Netzwerks „Willkommen in Löbtau“:

Alle Termine und Informationen des Netzwerks unter www.willkommen-in-loebtau.de/termine/

Links

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Hier gibt's das geballte Programm in den Containern des Kulturfestivals! Beteiligt sind u.a. das Kunsthaus Dresden - Städtische Galerie für Gegenwartskunst, das Max Planck Institut Dresden, die Technischen Sammlungen, die Semperoper Dresden und das Societaetstheater. Wir stellen hier natürlich das Programm vor. Jetzt könnt ihr erstmal selbst durchstöbern.


Kunsthaus Dresden – WELTOFFENES DRESDEN / DRESDEN: OPEN TO THE WORLD
kunsthausdresden.de
Vom 12. bis zum 23. Februar laden Dresdner Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen zu einem spontanen Kulturfestival in der Dresdner Altstadt ein. Gemeinsam setzen wir im Rahmen der #WOD – Initiative weltoffenes Dresden ein Zeichen für eine Stadt, in der Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religi…

Heute gibt es im #KleinenHaus im Anschluss an die Vorstellung von „Ein Exempel“…

Heute gibt es im #KleinenHaus im Anschluss an die Vorstellung von „Ein Exempel“ (die Vorstellung beginnt um 18:30 Uhr) das
EXEMPEL-FORUM 5, ein Podiumsgespräch über "Mutmaßungen über die sächsische Demokratie“

Im fünften EXEMPEL-Forum am 11. 2. sprechen Jugendpfarrer Lothar König, Rechtsanwalt Johannes Eisenberg, der König vor Gericht vertrat, Peter Lames (Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Dresden und Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat Dresden), Christian Hartmann (MdL; innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion) und Lutz Hübner (Autor) über Möglichkeiten und Risiken des bürgerschaftlichen Engagements gegen rechts. Moderation: Frank Richter (Leiter der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung).


Staatsschauspiel Dresden - Ein Exempel
www.staatsschauspiel-dresden.de
Ein Exempel, Mutmaßungen über die sächsische Demokratie | von Lutz Hübner und Sarah Nemitz, Regie: Jan Gehler, Uraufführung am 14. Juni 2014, Regie: Jan Gehler, Bühne: Sabrina Rox, Kostüm: Irène Favre de Lucascaz, Licht: Björn Gerum, Dramaturgie: Beret Evensen, Besetzung: Sascha Göpel, Karina Plache…

Aktionskarten und Infos für den 12.-14. Februar

Wir wollen euch hiermit weitere Informationen über die Tage vom 12.-14.02. zukommen lassen.

Dresden2015 web03 500

Dies ist eine Aktionskarte der uns bekannten angemeldeten Demonstrationen und Kundgebungen in der Innenstadt am 13. Februar (zum vergrößern anklicken). Eine druckfähige Version findet ihr hier.

Auf der Karte ist das Ende des Täterspurenmahngangs mit der Kirchgasse angegeben. Ob der Mahngang an der von der Jungen Gemeinde Stadtmitte Jena angemeldeten Kundgebung enden kann, wird mit der Versammlungsbehörde verhandelt. Alternativ findet die Abschlusskundgebung an der Synagoge statt. Die finale Route erfahrt ihr zu Beginn des Mahngangs.

Wie bereits in unserem Aufruf angekündigt, sind größere Naziaktionen in Dresden vom 12.-14. Februar bisher nicht abzusehen, jederzeit möglich, sowohl im Innenstadtbereich als auch außerhalb (daher ist auch der Heidefriedhof eingezeichnet). Wir möchten daher nochmal an euch appellieren, euch an den Aktionstagen regelmäßig auf unseren Kanälen zu informieren.

Folgende Informations- und Kontaktmöglichkeiten habt ihr vom 12. Februar abends bis zum 14.02.:

Das Infotelefon von Dresden Nazifrei: 0351/41884767
Der Ermittlungsausschuss im Fall von Festnahmen: 0351/89960456
Die Demo-Sanitäter: 0159/03544134 (bei kurzfristigen Änderungen checkt www.sanizentrale.de)

Ticker findet ihr unter
http://ticker.dresden-nazifrei.com
http://ticker.coloradio.org (bei bedarf)

Twitter:
@dd_nazifrei
@naziwatchdd

coloRadio informiert ab 18 Uhr und bei Bedarf über 98,4 und 99,3 MHz und im Livestream.

Aktionskarten und Infos für den 12.-14. Februar

Wir wollen euch hiermit weitere Informationen über die Tage vom 12.-14.02. zukommen lassen.

Dresden2015 web03 500

Dies ist eine Aktionskarte der uns bekannten angemeldeten Demonstrationen und Kundgebungen in der Innenstadt am 13. Februar (zum vergrößern anklicken). Eine druckfähige Version findet ihr hier.

Auf der Karte ist das Ende des Täterspurenmahngangs mit der Kirchgasse angegeben. Ob der Mahngang an der von der Jungen Gemeinde Stadtmitte Jena angemeldeten Kundgebung enden kann, wird mit der Versammlungsbehörde verhandelt. Alternativ findet die Abschlusskundgebung an der Synagoge statt. Die finale Route erfahrt ihr zu Beginn des Mahngangs.

Wie bereits in unserem Aufruf angekündigt, sind größere Naziaktionen in Dresden vom 12.-14. Februar bisher nicht abzusehen, jederzeit möglich, sowohl im Innenstadtbereich als auch außerhalb (daher ist auch der Heidefriedhof eingezeichnet). Wir möchten daher nochmal an euch appellieren, euch an den Aktionstagen regelmäßig auf unseren Kanälen zu informieren.

Folgende Informations- und Kontaktmöglichkeiten habt ihr vom 12. Februar abends bis zum 14.02.:

Das Infotelefon von Dresden Nazifrei: 0351/41884767
Der Ermittlungsausschuss im Fall von Festnahmen: 0351/89960456
Die Demo-Sanitäter: 0159/03544134 (bei kurzfristigen Änderungen checkt www.sanizentrale.de)

Ticker findet ihr unter
http://ticker.dresden-nazifrei.com
http://ticker.coloradio.org (bei bedarf)

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