Aktuelles

Spenden gesucht

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, nach Wochen und Monaten des Wartens können nun viele Asylsuchende Wohnungen beziehen. Diese Wohnungen sind in der Regel komplett leer, deshalb unterstützt der Verein Willkommen im Hochland anerkannte Asylanten bei der Einrichtung. Gesucht wird alles rund um die Einrichtung meist sehr kleiner Wohnungen.

  • elektrische Haushalt – und Küchengeräte, Bettdecken, Kopfkissen, Bettsofas, Töpfe und Pfannen,
  • Besteck, Geschirr, Teppiche …

 

Ganz Aktuell suchen wir:

  • 1 Hochbett für einen 5 – jährigen Jungen
  • einen Lagerraum für Möbel in der näheren Umgebung-
  • Helfer, die uns bei Transporten und auch mal bei einer Montage unterstützen

Herzlichen Dank im Voraus !

Einladung zum Sommerfest 3. September 2017

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des Vereins „Willkommen im
Hochland e.V.“, liebe Vereinsmitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich ein zum

Sommerfest

am Sonntag, 3. September ab 15.00 Uhr
in das „Hans und Sophie-Scholl-Haus“ (ICE)
Wachwitzer Höhenweg 10 in Dresden Pappritz

Mit dieser Einladung bedanken wir uns herzlich für Ihr Engagement bei
der Unterstützung von Asylbewerbern und anerkannten Flüchtlingen.
Durch Ihre Hilfe ist es uns gelungen, mit verschiedenen Angeboten den
bei uns lebenden Flüchtlingen das Leben in Dresden zu erleichtern.

Mit dem Sommerfest wollen wir Begegnungen, sowohl mit den zur Zeit
im Heim wohnenden Personen als auch mit den bereits in eigenen
Wohnungen lebenden ehemaligen Heimbewohnern und ihren Freunden
ermöglichen. Für Spiel, Spaß und Musik (durch verschiedene Gruppen)
ist gesorgt. Gern können Sie an der Arbeit des Vereins interessierte
Personen mitbringen.

Neben fröhlicher Musik verschiedener Gruppen gestalten wir für das
leibliche Wohl ein buntes Abendbuffet. Dafür bitten wir Sie um einen
kulinarischen Beitrag (z.B. Salate, Antipasti etc.). Kuchen, Brot, Grillgut
und Getränke sind vorhanden.

Wir freuen uns sehr auf Sie
und heißen Sie Willkommen!

Michael Bockting
Vorsitzender „Willkommen im Hochland e.V.“

 

Und noch ein Hinweis:
14tägig findet das „Begegnungscafé Abendbrot am Freitag“ statt. Auch dazu sind
Sie herzlich eingeladen. (Termine finden Sie im Kalender)

Ausflug zum Wildgehege Moritzburg

Fam. Launer hat uns am 22.7.2017 ins Wildgehege nach Moritzburg eingeladen. Sie haben sich  im Vorfeld im Wildgehege umgeschaut und Absprachen gehalten.

Viiiiiiiiiel Dank dafür!!!!!!!!!!!!

Wir hatten alle eingeladen am Samstag 13.00 Uhr am Heim zu sein. Gespannt wie viele mitkommen würden, waren wir pünktlich und mit ausreichend Autos vor Ort. Vielen Dank an alle Fahrer.

Mit fünfzehn Minuten Verspätung ging es dann nach Moritzburg. Immerhin waren wir 23 Erwachsene und 3 Kinder.

Alle gespannt was uns erwartet. Der Himmel versprach auch nicht das allerbeste Wetter. Aber bei schönem Wetter kann ja jeder spazieren gehen.

Nachdem wir durch den Einlass waren, gingen wir in Richtung Wölfe ,leider öffneten sich dann doch die Wolken und unsere Gruppe zerstreute in alle Richtungen um trockene Plätzchen zu erhaschen. Nachdem wir den Regen abgewartet haben ,schauten wir uns noch einige Tiere an und Herr Launer konnte uns viel Interessantes erzählen. Bevor es wieder nach Hause ging, trafen wir uns in einem trockenen Raum und ließen uns die leckeren Speisen und Getränke schmecken.  Vielen Dank den fleißigen Bäckern!!

Es war wieder ein schöner Ausflug-bitte mehr davon.

Bis zum nächsten mal-Die Freizeitgruppe

Unser interkultureller Lernraum startet im September

Lernraum für Schule und Berufsausbildung:

Zusammen mit dem Jugend- und Kulturzentrum SPIKE in Leubnitz-Neuostra  startet unsere AG „Arbeit und Ausbildung“  ab 4. Sepetmber einen
Lernraum für Migrant/inn/en, Geflüchtete und Einheimische aus ganz Dresden.

Auf dem Weg ins Berufsleben finden Schüler/innen und Auszubildende dort Unterstützung von ehrenamtlichen Helfer/innen beim gemeinsamen Lernen für Schule und Sprachkurse. Neben der Lern- und Hausaufgabenhilfe wird auch beim Schreiben von Bewerbungen oder Ausfüllen von Formularen geholfen.

„Wir bieten einen offenen Treffpunkt zur Nachhilfe und zur Unterstützung für Ausbildung, Qualifikation und Berufseinstieg“, erklärt Michael Kobel, der Leiter der AG, und Ellen Demnitz-Schmidt vom SPIKE ergänzt:  „Für alle Fachgebiete stehen täglich mehrere ehrenamtliche Tutoren zur Verfügung und helfen bei der Vorbereitung auf das Berufsleben.“

Die Teilnehmer/innen werden gebeten, mit konkreten Fragen oder Aufgaben und spätestens eine Stunde vor Ende der Öffnungszeit vorbeizukommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Der Lernraum ist ab 4. September 2017 jeweils Montag bis Donnerstag geöffnet.
  • Öffnungszeiten:  Montag, Dienstag, Donnerstag, 16 bis 19 Uhr, Mittwoch 16 bis 18 Uhr
  • Adresse: Jugend- und Kulturzentrum SPIKE Dresden, Karl-Laux-Straße 5, 01219 Dresden
  • Anreise: Bus 66 bis Spitzwegstraße oder Bus 75 bis Karl-Laux-Straße
  • Web: http://www.spikedresden.de/lernraum/
  • Kontakt: Lernraum@spikedresden.de

   

Das Sprachcafé: Kontakte knüpfen in geselliger Atmosphäre

Es ist familiär in der Multifunktionseinrichtung „Platz Da“. Es stehen Tee, Gebäck und – jahreszeitlich konsequent – Kirschen auf dem flachen Tisch zwischen den Sofas. Die Gespräche sind vielseitig: Als ich ankomme geht es um den Jakobsweg, der ausgeschildert auch durch Sachsen antretbar ist.

Sprachcafe Dresden

Lockere Runde bei Tee und Kirschen im Sprachcafé

Mohammad, ein gerne lachender Syrer und Murat, noch etwas zurückhaltend, hören interessiert zu.

Mohammad kam vor 21 Monaten nach Deutschland. Momentan wartet er auf die Ergebnisse seines letzten Deutschkurses. Die Klausuren müssen erst nach Nürnberg geschickt, das kann mehrere Wochen dauern. Er möchte Medizintechnik studieren, in jedem Fall etwas, womit er einmal nach Syrien zurück gehen kann um seinem Land zu helfen.

Das Sprachcafé bietet Austausch und andere Hilfe

Und Mohammad wäre nicht der erste, der von Werner und Peter auf diesem Weg begleitet wird. „Letzes Jahr waren einige Äthiopier hier“, sagt Peter, der sichtlich Spaß am interkulturellen Austausch hat, „mitlerweile haben viele aber einen zu vollen Terminkalender“. Sie haben ihren Platz in der Altenpflege oder an der Universität gefunden.

Ausländische Gäste beim Sprachcafé

Werner, Peter, Murat und Mohammad (v.l.) beim Sprachcafé

Es sind diese kleinen Erfolgsgeschichten, die wahrscheinlich auch Werner bereits über zwei Jahre motivieren jeden Dienstag das Sprachcafé zu organisieren. „Wir hatten hier schon volles Haus, mit Geflüchteten, die Anschluss suchten, aber auch Studenten aus Thailand oder Frankreich,“ sagt er, „momentan ist es allerdings ruhig.“ Der letzte Feiertag nach Ramadhan überlagert noch die Gedanken vieler derer, die kommen könnten. Das wird sich wahrscheinlich im Sommer ändern.

Mismatch zwischen Angebot und Nachfrage

Aber ein zweites Problem, neben der Durstrecke durch den Ramadhan spricht Werner noch an: Viele die neu ankommen, wissen nicht, dass es dieses Angebot gibt. Obwohl die Nachfrage kaum zurückgegangen sein dürfte. Daher soll nach der Sommerpause eine kleine Werbeoffensive folgen. Für mehr Austausch. Und für noch mehr kleine und große Erfolgserlebnisse.

Vom 05.07. – 14.08. geht das Sprachcafé in die Sommerpause

Sowohl die AG Sprachcafé als auch die AG Öffentlichkeitsarbeit freuen sich über Zulauf:
Wer Interesse hat mitzuhelfen, mitzubewerben, am Ball zu bleiben oder einfach Spaß und Lust an Neuem hat ist herzlich eingeladen zum nächsten Treffen kommen:

Das nächste Sprachcafé findet am 04.07.2017 im Platz Da! in der Wernerstraße 21 statt.

Internationales Frühlingsfest im Garten der Hoffnungskirche

Der Verein Willkommen in Löbtau e.V. feierte am 22. April 2017 im Garten der Kirchgemeinde Frieden und Hoffnung ein geselliges Frühlingsfest.

Bunt gemischt und international waren nicht nur Gäste und Buffet, auch ein abwechslungsreiches musikalisches Programm mit Liedern aus aller Welt sorgte neben gemeinsamen sportlichen Aktivitäten und einem gemütlichen Lagerfeuer für eine ausgelassene Stimmung und ein bereicherndes Miteinander.

Der Verein Willkommen in Löbtau e.V bedankt sich ganz herzlich bei dem internationalen Chor Singasylum Gorbitz für einen tollen Auftritt, bei der Kochgruppe Cooking Action für die professionelle Kochausrüstung, sowie bei allen fleißigen HelferInnen für das gelungene Fest.

 

Redebeitrag auf der Tolerade 2017

Hier veröffentlichen wir unseren Redebeitrag, der in gekürzter Form auf der Tolerade 2017 verlesen wurde:

Mit dem Verkauf der städtischen Wohnbaugesellschaft 2006 durch die Schwarz-Gelbe Stadtratsmehrheit wurde der Anfang gemacht für eine Mietpreisspirale, von der heute fast alle DresdenInnen betroffen sind. Über Nacht wurden 50.000 Wohnungen an den US-amerikanischen Investor Fortress verkauft. Infolgedessen hat sich der Mietspiegel in Dresden seit der Erhebung 2011 bis heute um fast 50% erhöht. Dresden ist keine Stadt mehr, die für bezahlbare Mieten bekannt ist, sondern eher für hohe Renditen auf dem Wohnungsmarkt.

Für einige mag diese Entwicklung verschmerzbar sein, für andere bedeutet dies, dass sie sich die höheren Mieten in ihren Wohnungen nicht mehr leisten können. Sie müssen sich am Stadtrand umsehen und werden somit aus ihren angestammten Kiezen verdrängt. Zurück bleiben nach und nach gentrifizierte Viertel auf der einen Seite und arme Viertel auf der anderen. Die Konsequenz ist nichts anderes, als eine Spaltung der Gesellschaft in zwei Gruppen: Arm und Reich; Menschen die zentral wohnen und die, die schlecht angebunden sind; Menschen, denen vieles offen steht und jenen die häufig perspektivlos sind.

Besonders hart trifft diese Entwicklung Menschen, die auf sozialen Wohnraum angewiesen sind. Dazu gehören z.B. Hartz-4 EmpfängerInnen, aber auch die Refugees, die zumindest nicht im Asylheim wohnen müssen. Die ihnen zugewiesenen Wohnungen liegen meist am Stadtrand und sind kaum noch verfügbar. Eine Einraumwohnung im sozialen Wohnbau zu finden, ist nahezu unmöglich.

Die meisten privaten VermieterInnen schließen die Vermietung ihrer Immobilien an diese Gruppen aus Vorurteilen und rassistischen Ressentiments kategorisch aus und haben Angst um die größtmögliche Renditen aus ihren Immobilien.

Ingesamt führt diese massive Verknappung an bezahlbarem Wohnraum zu einem künstlichen Konkurrenzverhältnis zwischen den Gruppen. Häufig kommt von RassistInnen das Argument: „Die Ausländer nehmen uns jetzt auch noch die Wohnungen weg.“ So findet die soziale Spaltung nicht nur zwischen verschiedenen Stadtvierteln statt, sondern zieht vor allem in die ärmeren Viertel der Stadt ein. Um dort wieder mehr Wohnraum zu schaffen, werden Refugees zur Zeit aus ihren Wohnungen wieder in überfüllte Heime zurückgeschickt, eine Maßnahme des Sozialamtes, die wir für vollkommen untragbar halten. Anstatt von Konkurrenz wäre ein solidarisches Zusammenleben und gemeinsame Forderungen aller BewohnerInnen der Viertel an die Stadt ein gutes Zeichen.

Dies ist eine Entwicklung, deren negative Auswirkungen wir in vollem Maße erst in einigen Jahren oder Jahrzehnten zu spüren bekommen werden. Um diese soziale Spaltung zu verhindern muss daher im Interesse der gesamten Gesellschaft bezahlbarer Wohnbau entstehen, und zwar jetzt!

Das Problem ist seit vielen Jahren bekannt, trotzdem handeln der Stadtrat und die Stadtverwaltung weiterhin zögerlich. Die Schaffung der neuen Wohnbaugesellschaft kann auch nur der Anfang einer komplett veränderter Wohnungspolitik sein.

Dass bei vielen Stadträten und in der Verwaltung trotzdem noch keine andere Haltung in Sachen Immobilien angenommen wurde, wird an diversen Stellen deutlich:

Als der Gebäudekomplex an der Königsbrücker Straße 119 veräußert wurde, bewarb sich unter anderem die Gruppe Elixir um die Nutzung der Flächen. Das Projekt wollte ein soziales Zentrum schaffen, in dem alteingessene und Refugees gemeinsam wohnen, Werkstätten betreiben und Gemeinschaftsflächen für Menschen aus der Stadt anbieten. Wenngleich das Projekt bei vielen Abgeordneten Anklang fand, wurde es am Ende vom Stadtrat mit Stimmen der Opoosition und aus Teilen der SPD abgeleht und das Gebäude an den meistbietenden verkauft. Diese gewinnorientierte Politik muss ein Ende haben.

Wir fodern daher den Stadtrat und die Stadtverwaltung dazu auf:

  •  Die Gründung der neuen Wohnbaugesellschaft muss so schnell wie möglich mit aller Kraft vorangetrieben werden. Es müssen zehtausende neue, bezahlbare Wohnungen entstehen und zwar in der ganzen Stadt, nicht nur in ärmeren Vierteln.
  • Alles dafür zu tun, damit keine Menschen in schwierigen sozialen Situationen aus ihren Vierteln verdrängt werden.
  • Keine Rückführung von Refugees aus sozialem Wohnungsbau zurück in Heime. Die dezentrale Unterbringung ist ein essentielles Konzept, damit Menschen hier ein neues Zuhause finden können!
  • Die Projektvergabe und der Verkauf von Immobilien darf nicht weiter an den meistbietenden gehen. Es ist offenkundig, dass Dresden nicht noch mehr Einkaufshallen braucht! Soziale Projekte müssen hier bevorzugt werden!

Abschließend lässt sich nur noch eines sagen: Die Stadt sollte denen gehören, die dort wohnen!

 

 

Ausflug nach Stolpen am 22. April 2017

Nichts kam dabei zu kurz: Kultur und Bildung, Naturgewalten mit Sonne, Sturm und Hagel, Begegnung mit Gesprächen, Speis und Trank, Umweltschutz durch voll ausgelastete Verkehrsmittel, viel Spaß …kurz: Es war ein voller Erfolg! Die Freizeitgruppe freut sich schon auf den nächsten Ausflug.